Ragù Bolognese
In italienischen Küchen gibt es ein Utensil, das seit jeher bei der Zubereitung der beliebtesten Saucen eine Hauptrolle spielt: die cucchiarella (Löffel). Sie vermengt die Zutaten, verbindet sie harmonisch miteinander und lässt der Zeit Raum, ihre Wirkung zu entfalten. Denn ein gutes Ragù braucht Zeit. Es entsteht durch Geduld, Sorgfalt und einfache Handgriffe, die seit Generationen weitergegeben werden.
2 Stunden
4
Einfach
Zutaten
Rigatoni 320 g
Schweinshackfleisch 250 g
Rindshackfleisch 250 g
Tomatensauce 200 g
Karotten 150 g
Sellerie 150 g
Zwiebeln 150 g
Doppeltes Tomatenkonzentrat 1 Löffel
Rotwein 1 Glas
Gemüsebouillon 200 g
Olivenöl 3 Löffel
Salz nach Belieben
Pfeffer nach Belieben
Produkt verwendet
Vorbereitung
- 1
- Für die Zubereitung des Ragù Bolognese: Zwiebel, Sellerie und Karotte schälen und fein hacken, für die klassische Soffritto-Basis.
- 2
- Das Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und das gehackte Gemüse hinzugeben.
- 3
- Die gehackten Zutaten bei mittlerer bis niedriger Hitze langsam andünsten und dabei regelmässig mit einem Löffel umrühren (die Zwiebel darf auf keinen Fall einen verbrannten Geschmack annehmen). Die Hitze erhöhen, das Hackfleisch beigeben und unter ständigem Rühren anbraten.
- 4
- Etwa zehn Minuten köcheln lassen. Mit dem Wein ablöschen und den Alkohol vollständig verdampfen lassen. Anschliessend das Tomatenkonzentrat unterrühren.
- 5
- Tomatensauce und heisse Bouillon beigeben. Die Pfanne zudecken und das Ragù bei mittlerer bis niedriger Hitze etwa 2 Stunden sanft köcheln lassen. Dabei gelegentlich umrühren. Nach der Hälfte der Garzeit mit Salz und Pfeffer abschmecken. Sollte das Ragù während des Kochens zu stark einkochen, nach Bedarf etwas zusätzliche Bouillon beigeben.
- 6
- Das fertige Ragù sollte eine schöne dunkelorange Farbe sowie eine cremige, vollmundige Konsistenz haben. Vor dem Servieren nochmals abschmecken und bei Bedarf mit Salz und Pfeffer nachwürzen.
- 7
- In der Zwischenzeit die Teigwaren in reichlich Salzwasser gemäss den Angaben auf der Verpackung al dente kochen. Abgiessen, mit dem Ragù vermengen und sofort servieren.
Tipp des Küchenchefs
Das Geheimnis eines perfekten Ragù liegt in der Zeit: Je langsamer es köchelt, desto intensiver entfalten sich seine Aromen. Rührt das Ragù regelmässig mit der cucchiarella um. So verbindet sich die Sauce gleichmässig und entwickelt ihren vollen Geschmack.
